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Über die Werke von Bert Loerakker

In den Werken Loerakkers lebt der von Nietzsche erdachte Gegensatz zwischen dem Appolinischen und Dionysischen fort. Das Werk ist von der Ratio aus gemacht worden, aber in ihm steckt auch eine bestimmte Gestualität, ohne übrigens zum reinen Sentiment zu tendieren.
Seine Diptychen sind immer wieder Bilder, die einander unterstützen, aber auch im Gegensatz zu einander stehen. Diese Bilder leiten in ihrer gemeinsamen Individualität einen Akkumulationsprozeß innerhalb des Sehens ein: dieses Spiel mit Gegensätzen bestimmt den konzeptuellen Einschlag des Werkes.

Seit einigen Jahren benutzt Bert Loerakker auch die Fotografie als Medium neben und in Kombination mit seiner Malerei, aber als Foto an sich kommen die noch nicht in seine Werke vor. Er kann und will nicht ohne Tinte und Farbe arbeiten.
Seit kurzem arbeitet er mit einem neuen Drucktechnik aus der Werbe-industrie. Digitalisierte Fotos werden umgesetzt in geschmolzener Wachs und Pigmente auf Papier.